Buchempfehlungen

Hier möchte ich einige verschiedene Bücher vorstellen, die selber gelesen habe und gerne weiterempfehlen möchte.

Viel Spaß beim Lesen! Petra


Der Rote Löwe

Der rote Löwe von Mària Szepes ist eines jener Bücher, die ich in den 80er Jahren „zufällig“ in einem Buchladen entdeckt hatte. Auf der Suche nach einem guten Buch ging ich in den Laden, sah ich um und man kann sagen, es zog mich förmlich an, denn dieses Buch fiel sofort in meinen Blick. Ich folgte dieser Intuition, nahm es und las kurz den Klappentext. Mich faszinierte sofort, was ich da zu lesen bekam. Als ich es ganz durch hatte, wusste ich einfach, dass dieses Buch keine Fantasy-Geschichte ist.

Das ist meine persönliche Meinung und ich denke, dass es viele Leser gibt, die mir widersprechen würden. Doch ich weiß für mich, dass die ganze Geschichte derart in einer Romanform „verpackt“ ist, um uns Menschen auf gewisse Wahrheiten auf subtile und einfache Weise aufmerksam zu machen.

Denn dieses Buch wird als „Fantasy-Buch“ verkauft. Doch für mich war es von Anfang viel mehr. Es geht darin zudem auch um den Grafen St. Germain, um Alchemie, Reinkarnation und unheimlich viele Aspekte des sprituellen Lebens. Beispiele sind „Hermes Trismegistos und die Smaragdtaleln“, Astrologie, Geheimwissen und vieles mehr. Das Buch ist gespickt mit interessanten Details rund um estorisches Wissen und endet in einem sich schließenden Kreis des Lebens eines Menschen, der am Ende die Bekanntschaft von St. Germain macht und auf den rechten Weg geführt wird. Doch bevor es soweit kommt, muss der Hauptprotagonist erst viel Lebenserfahrungen durchstehen. Diese Geschichte in Romanform mag für zartbesaitete Menschen etwas düster wirken, doch mein Fazit aus dieser Geschichte ist: Alchemie und das Lebenselixier (hier der Rote Löwe genannt), das Unsterblichkeit ermöglicht ist eine Metapher für die Entwicklung des Menschen bis hin zum göttlichen Sein. Jeder Mensch strebt letztendlich nach göttlicher „Vollkommenheit“. Wenn man das Buch aus dieser Sicht zu lesen vermag, dann erkennt man, wenn man möchte, viele wissenwerte Details, die so manches erklären könnten, was man oft nicht begreifen kann.

Die Geschichte beginnt 1535 in Schwandorf (zwischen Regensburg und Nürnberg) und endet im 19. Jahrhundert. Als ich es las, fiel mir auf, dass so viele detaillierte Ortsangaben vorhanden waren – und das von Anfang an. Woher hatte die Schriftstellerin dieses Wissen, da sie es angeblich zum Ende des 2. Weltkrieges schrieb. Sie beschrieb jede Gasse in jeder Stadt, wie die Menschen lebten und vieles mehr. Ich war neugierig geworden und suchte im Internet. Dort kann man alte Stadtkarten zu jeder Stadt, sogar aus dem Mittelalter finden. Und tatsächlich, jede Ortsangabe stimmte, jeder prominente Mensch, den ihr  Protagonist traf, lebte tatsächlich zu jener Zeit und wurde auf das Genaueste beschrieben.

Sogar der Protagonist Hans Burgner, mit dem die Geschichte beginnt, lebte tatsächlich. Er wohnte nach den Angaben in ihrem Roman in einer Mühle bei Schwandort. Durch meine Recherchen erfuhr ich zudem, dass es nicht nur diese Mühle gab und noch gibt, sondern, dass die Mühle tatsächlich von einer Familie Burgner betrieben wurde und es diesen Hans Burgner auch gegeben hatte! So ging es weiter mit meinen Recherchen…

Jeden Satz habe ich wieder und wieder genauestens gelesen. Das Buch ist gespickt mit Geheimwissen, mit spirituellen Angaben, die alle – meiner Meinung nach – der Wahrheit entsprechen, was meine Recherchen untermauert haben. Ein insgesamt geheimnisvolles Buch, das einem sehr viel über das Leben erzählen kann und gleichzeitig eine unglaublich spannende und eindrucksvolle Geschichte in Romanform darstellt!

Aus dem Klappentext des Buches:

Im 16. Jahrhundert entdeckt der junge Alchimist Hans Burgner den „Roten Löwen“, ein Pulver, das ewiges Leben verspricht. Doch um in den Besitz des kostbaren Mittels zu gelangen, muss er töten. Eine endlose, dramtische Reise durch die Jahrhunderte beginnt, auf der das Verbrechen ihn nicht mehr loslassen wird…


Die 33 Reden über das ICH BIN von Saint Germain:

Das göttliche ICH BIN, im Sein dieser Gegenwart ist alles, was der Mensch braucht. Man spürt es, wenn man sich damit beschäftigt und versucht, diese wundervolle Gegenwart aufzunehmen.

Es ist für mich ein Muss geworden, dieses Buch immer wieder zur Hand zu nehmen und darin zu lesen.

Hier bei Amazon:

… oder hier direkt beim Saint Germain Verlag:

Die 33 Reden von Saint Germain
von Godfré Ray King

Inhalt

In diesem Buch werden die 33 Reden von Saint Germain allen Menschen zugänglich gemacht.
Die 33 Reden haben eine immer wichtigere Bedeutung für die suchenden Menschen der heutigen Zeit.


Sie weisen einen klaren Weg, heraus aus der weltweiten Orientierungslosigkeit hin zur Selbstfindung.
Zum Erkennen der eigenen Schöpferkraft, der ICH BIN Gegenwart in uns. Wenn wir die „33 Reden“ studieren, anwenden und leben, und das muss jeder selbst tun, dann vollzieht sich der Beweis der Wahrheit.

Gebundene Ausgabe: 372 Seiten
Verlag: Saint Germain Verlag
Auflage: 3. Auflage 2016
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-925612-55-8

Originaltitel: The „I am“ Discourses

Mein Fazit dazu:

Ich erhielt die 33 Reden vor ca. 25 Jahren und war sofort angezogen davon.

Die 33 Reden handeln von der göttlichen Gegenwart des „Ich Bin“. Ich lese sehr oft und immer wieder darin, denn es unterstützt das seelische Gleichgewicht, führt zum eigenen „Ich Bin“, ins Hier und Jetzt und schenkt unglaublich viel Energie und Kraft.

Die Quintessenz der Botschaft ist und bleibt einfach genial, egal, wie „alt“ die Botschaft auch sein mag!

Das Buch (und die beiden ergänzenden Teile – Band 1 & Band 2) gibt es hier zu bestellen:  Saint Germain Verlag.


Ein weiterer Buchtipp von mir – ein wundervolles Buch!

Die Bhagavad Gita – Der Gesang Gottes

Ein paar wunderschöne Worte aus der Bhagavadgita, die ich hier gerne weitergeben möchte.

Krishna erklärt Arjuna, dass er in allem, auch in jeder Handlung ist, dass er die Handlungen selbst ist und dass er niemanden vor dem anderen bevorzugt, den Gottabgewandten genauso liebt wie den Gottesverehrer.
Der folgende Auszug aus der Bhagavadgita ist ein kleiner Teil des Ganzen. Arjuna hat danach gefragt, wie er zu Gott kommen könnte, und Krishna gibt ihm Beispiele – wie folgt:

Aus der Bhagavadgita zitiert:

„Arjuna, ich werde jetzt die Kennzeichen der Gottesverehrer aufzählen, die ich am herzlichsten liebe. Ich liebe denjenigen, der keine Feindschaft gegen irgendein Lebewesen hegt, der Hass mit Liebe vergilt, der allen gegenüber freundlich und mitfühlend ist. Ich liebe den Gottesverehrer, der über „ich“ und „mein“ hinaus ist, nicht beunruhigt durch Schmerz und nicht hoch gestimmt durch Freude; der einen festen Glauben hat, versöhnlich ist, immer zufrieden und immer über mich meditierend.

Ich liebe den friedlichen Gottesverehrer, der weder die Welt in Unruhe versetzt noch sich von der Welt beunruhigen lässt. Ich liebe jene, die frei von Furcht, Neid und anderen Störungen sind, welche die Welt hervorbringt; die die Schläge des Lebens als verkappten Segen hinnehmen.

Ich liebe jene, die ihre weltlichen Pflichten erfüllen und sich dabei von den Lebensumständen nicht bekümmern und irritieren lassen. Ich liebe jene, die absolut nichts erwarten. Jene, die sowohl innerlich als auch äußerlich rein sind, sind mir gleichfalls sehr lieb. Ich liebe die Gottesverehrer, die bereit sind, mein Werkzeug zu sein, allen Forderungen nachkommen, die ich an sie stelle und doch nichts von mir erbitten.

Ich liebe jene, die nicht frohlocken oder Abscheu empfinden, die sich nicht grämen, sich nicht nach Besitztümern sehnen, sich nicht vom Schlechten oder Guten, das ihnen widerfährt und rings um sie geschieht, beeinflussen lassen und außerdem voller Hingabe mir zugewandt sind. Sie sind mir lieb, weil sie im Selbst (Atman) ruhen und nicht im Tumult der Welt.

Ich liebe Gottesverehrer, deren Einstellung gegenüber Freund und Feind die gleiche ist, denen Ehre oder Schande, Hitze oder Kälte, Lob oder Kritik gleichgültig sind – die nicht bloß ihre Zunge im Zaum halten, sondern die auch innerlich still sind. Sehr lieb sind mir auch jene, die mit allem zufrieden und nicht an die Dinge der Welt, nicht einmal an ein Zuhause, gebunden sind. Ich liebe jene, denen es im Leben einzig und allein darum geht, mich zu lieben. Wirklich, diese und all die anderen, die ich erwähnte, sind mir sehr, sehr lieb.

Sieh mich als dein höchstes Ziel an. Lebe dein Leben in Übereinstimmung mit der unsterblichen Weisheit, in der ich dich hier unterwiesen habe, und setze diese Weisheit mit großem Glauben und hingebungsvollem Eifer in die Tat um. Ergib dich mir mit deinem ganzen Herzen und Sinn. Dann werde ich dich innig lieben, und du wirst über den Tod hinaus zur Unsterblichkeit gelangen.“
(Auszug aus der Bhagavadgita-mit freundlicher Genehmigung vom Goldmann Verlag)

Und hier nun das Buch:

BHAGAVADGITA
Der Gesang Gottes
Eine zeitgemäße Version für westliche Leser

Die »Bibel des Ostens« in einer leicht zugänglichen Prosaversion. Die Bhagavadgita gilt als das grundlegende mystisch-spirituelle Werk der Inder. Entstanden vor Tausenden von Jahren, diskutiert und kommentiert die Gita grundlegende Seinsfragen wie Liebe, Freundschaft, Tod, Sinn und Ziel des Lebens und den Zyklus der Wiedergeburten. Jack Hawley ist es gelungen, das grandiose Poem in eine wunderschöne, für den modernen westlichen Leser adäquate Prosafassung zu übertragen.

Kurzvita
Jack Hawley, Ph.D. studierte angewandte Psychologie, Soziologie und Anthropologie. Zehn Jahre lang war er in der HighTech-Industrie und Dienstleistungsindustrie tätig, ehe ihn die Suche nach individueller Wandlung nach Indien führte, wo er bei dem spirituellen Lehrer Sai Baba studierte. Aus der einmonatigen Reise wurde eine tiefe und dauerhafte Beziehung zur östlichen Weisheit. Hawley lehrte an zahlreichen Universitäten in den Vereinigten Staaten sowie am Sri Sathya Sai Institute of Higher Learning in Indien. Sein Ziel, das er auch als Schriftsteller verfolgt, ist es, Ideen zu verbreiten, die die Evolution der Menschheit voranbringen.

Jack Hawley (Hrsg.)
Bhagavadgita
Der Gesang Gottes
Eine zeitgemäße Version für westliche Leser
Originaltitel: The Bhagavad Gita
Originalverlag: New World Library
Aus dem Amerikanischen von Peter Kobbe
Deutsche Erstausgabe
Taschenbuch, Broschur, 256 Seiten, 12,5 x 18,3 cm
ISBN: 978-3-442-21607-9
€ 8,99 [D] | € 9,30 [A] | CHF 12,90* (* empf. VK-Preis)
Verlag: Goldmann
Erscheinungstermin: 1. Oktober 2002

Unser Fazit:
Wir empfehlen diese wunderschöne und einfühlsame „Geschichte“, die Bibel des Ostens!
Ein sehr tiefgehendes und doch einfühlsames Buch, das sich für jeden Sinnsuchenden lohnt, um sich damit zu befassen.
Es beschreibt den inneren Weg, den jeder Mensch gehen sollte auf der Suche nach sich Selbt und zugleich zum Schöpfer von Allem, was ist.

Auch zu finden bei Amazon:


… weitere Bücher folgen in Kürze!